Warum funktioniert der Muskeltest?29.05.2018

Der Muskeltest ist eine Testmethode, die Rückschlüsse auf evtl. Energieblockaden/Stress zulässt.

Mit Hilfe des Muskeltestes können wir in einer kinesiologischen Sitzung herausfinden wo und was unsere Lebensenergie blockiert und was wir tun können, um das Ganze wieder aufzulösen, die Lebensenergie wieder in den Fluss zu bringen, um selbst wieder ins Gleichgewicht zu kommen.

Sicher hatten Sie schon einmal zittrige und feuchte Hände, litten unter Schweißausbrüchen, Übelkeit, Schwindel oder schlotterigen Knien. Diese Symptome werden über das vegetative Nervensystem (VNS) gesteuert. Es steuert alle lebenswichtigen Grundfunktionen des Körpers – wie Atmung, Stoffwechsel, Wasserhaushalt oder Verdauung und kann von uns nicht willentlich beeinflusst werden.

Einen Teil unserer Muskeln steuern wir bewusst (z. B. beim Laufen und Tanzen), ein anderer Teil wird jedoch über das VNS gesteuert, z. B. in Stress- oder Gefahrensituationen, um uns vorm „Überleben“ zu schützen. Die Reaktion erfolgt blitzschnell, z. B. dann, wenn wir versehentlich eine heiße Herdplatte berühren. Ebenso die Vorstellung an eine belastende oder stressbesetzte Reaktion löst eine entsprechende Muskelreaktion aus, die über das VNS gesteuert wird und von uns nicht beeinflusst werden kann.

Durch gezielte Fragestellungen ist es möglich, stressbesetzte Situationen über den Muskeltest zu verifizieren. Getestet wird hier jedoch nicht die Kraft des Muskels, sondern die Reaktion auf einen Reiz.

Und so funktioniert der Muskeltest:
Praktisch sieht das so aus:
• In der Regel stehen oder sitzen sich Tester und Klient gegenüber. Die Testperson streckt z. B. den Arm seitlich in Schulterhöhe aus.
• Wichtig ist, sich zu vergewissern, dass der Klient keine Schmerzen in der Schulter hat. Dann sollte ein anderer Muskel gewählt werden.
• Der Tester legt seine Hand auf den ausgestreckten Arm und sagt „halten“: Gleichzeitig übt er leichten Druck auf den Arm aus. In der Regel kann der Klient dem Druck standhalten.
• Neben den üblichen Vortests bitte ich den Klienten u. a. an eine „schöne Situation“ zu denken. Im Anschluss daran denkt er an eine stressbesetzte Situation.
Der Klient wird den Unterschied spüren, ob der Muskel stark bleibt oder abschaltet. Der Muskel schaltet immer ab, wenn eine Störung oder stressbesetzte Situation vorliegt.

ALLES, was wir bisher in unserem Leben erlebt haben, spiegelt sich in dem Funktionszustand unserer Muskeln wieder.

JEDE Begegnung in unserem Leben hinterlässt im Körper Spuren, z. B.:
• eine Begegnung mit einem Menschen/einem Tier
• ein bestimmter Geschmack
• ein Geräusch
• eine Chemikalie
• ein bestimmtes Lied im Radio etc.

ALLES wird samt seiner Wirkung auf Ihr Wohlbefinden genauestens registriert und gespeichert. Selbst viele Jahre nach dem Ereignis lässt sich genau der Teil im Körper reaktivieren, der dazu in Beziehung steht.

Ein Knochenbruch z. B. ist längst verheilt, die Trennung ist längst vorüber, der Vertrauensbruch längst verziehen und dennoch können Blockaden/Stress im System bestehen bleiben. Manchmal ein Leben lang. So können im Laufe der Zeit Krankheiten entstehen.

Mit Hilfe der Kinesiologie ist es möglich diese Blockaden abzubauen und zu lösen, Schmerzen zu lindern, um wieder ins Gleichgewicht und ins Wohlgefühl zu kommen.

So großartig die Methode auch ist, doch eines kann sie nicht:
Mit dem Muskeltest lässt sich nicht die Zukunft voraussagen und genauso wenig Fragen zu Themen, die in der Zukunft liegen (auch keine Lottozahlen) vorhersagen.
Jede Antwort, die ich auf eine verbale Frage über den Muskeltest erhalte, spiegelt NUR die subjektive Wahrnehmung in dem Moment zu dem speziellen Thema wieder.